Das Outback

Februar 8th, 2010

Tag 1: Wir wurden morgens als erste von 14 Personen um 6:05 von Arnie unserer Tour-Guide abgeholt. Hier trafen wir auch Marina wieder, welche schon die Great Ocean Road Tour mit uns mitmachte. Arnie (wer weiß woher der Spitzname kommt, vielleicht von Arnold Schwarzenegger) ist eine kleine blonde leicht hyperaktive, sehr nette und anpackende Person mit viel „Pfeffer im Arsch“. Jedenfalls führte uns unser weg mit einem Kleinbus aus Adelaide raus in Richtung Flinders Ranges. In Clare machten wir Halt für ein spätes Frühstück und fuhren dann nach Quorn, wo wir für 2 Tage unser Lager bezogen. Nach selbstgemachten Chicken Burritos fuhren wir zum Dutchman Stern, wo wir bei 30 Grad Hitze, sehr viel Schweiß und sich leerenden Wasserfalschen den Berg hinauf schleppten um die tolle Aussicht über die Flinders Ranges zu genießen, was uns beide gesundheitlich ein bisschen an unsere Grenzen trieb. Jedoch oben angekommen, war schnell alles wieder unter Kontrolle. Wir freuten uns wahnsinnig auf eine kühle Dusche und aßen, dann mit den anderen „Einheimisches“ vom Grill zu Abend (Känguru-Steak, Emu-Burger und Kamel-Würstchen), alles wirklich sehr lecker. Wir ließen mit den anderen den Abend zusammen ausklingen und erfuhren interessante Dinge aus dem Leben unserer Tourmitglieder.

Tag 2: Das Wetter ist ein bisschen schlechter geworden, aber angenehm kühl um die Wilpena Pound zu besteigen. Das wie ein Becken geformte Gebiergsmassiv ist ein Highlight in den Flinders Ranges. Die Yourambulla Caves – wir haben uns eine Höhle vorgestellt – waren ein Felsvorsprung der mit Aboriginal Zeichnungen bedeckt ist. Nach eine Abstecher nach Kanyaka Homestead, einer Ruine einer Schafzüchter Siedlung aus dem 19. Jahrhundert und einem Besuch bei den scheuen Yellow Footed Rock Wallaby im Warren Gorge erwartet uns zuhause das Abendessen und ein geselliger Abend in Quorn.

Tag 3: Der Sonnenaufgang auf dem Weg nach Coober Pedy hat das frühe Aufstehen um 04.30 Uhr ein wenig entschädigt! Unser Weg führte uns an riesigen Salzseen vorbei, die ein Überbleibsel eines Binnenmeers sind. Dort konnten wir einige Funktionen der Kamera ausprobieren. Nach ca. 500km erreichten wir Cooper Pedy, eine Minenstadt, in der die meisten Leute aufgrund der Hitze unterirdisch wohnen und wo ca. 90% aller Opale weltweit herkommen. Wir bekamen eine für Touristen abgeschmeckte Tour durch eine Opalmine und eine Opal Schleifvorführung von einer Frau, die kurz zuvor einen Zahn gezogen bekam (der Zahnarzt kommt immerhin alle 6 Wochen vorbei dort!) und daher ein paar kleine Sprachprobleme erlebte. Danach endete die Tour im Shop der Opalmine (war ja irgendwie klar oder?) Die hatten aber echt mega tolle Sachen. ;) Abends ging’s dann in eine Kunstgallerie mit Aboriginie-Werken. Die Inhaber sind gleichzeitig Auffangstation für Känguru-Waisen, die dort versorgt und wieder aufgepäppelt werden. Wir durften sogar eines selbst halten und streicheln. Und es war uns auch neu, dass Kängurus extreme Liebhaber von Wasabinüssen und Rotwein sind. Abens waren wir dann alle zusammen Pizza  Essen.

Tag 4: Wieder sind wir extrem früh aufgebrochen, da heute die sehr sehr lange Fahrt nach Yulara begann, um Abends den Camping-Platz zu beziehen, und noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Uluru (Ayers Rock) anzukommen, welchen wir mit Sekt und Crackern auch sehr beeindruckend fanden. Zuvor machten wir noch mit unserem Guide den Mala Walk, wo wir sehr interessante Facts über die Entstehung des Monolithen und die Aboriginy-Kultur erfuhren. Auch sehr interessant war der Besuch im Aboriginy Cultural Center, welcher uns die kulturelle und spirituelle Bedeutung des Uluru für die Ureinwohner näher brachte.

Tag 5: An diesem Morgen kamen wir vor Sonnenaufgang am Uluru an. Danach machten wir bei noch mäßiger Hitze den 12 km langen Spaziergang um den Monolithen. In bestimmten Abschnitten waren keine Photos erlaubt, da hier religiöse Städten der Aboriginees zu finden waren. Danach ging’s zu Kata Tjuta (die Olgas), welche sogar ein noch bedeutsameres Wunder in der Aborginee-Kultur darstellen. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf in Richtung Kings Canyon zu unserem Zeltplatz, wo wir abends den Geburtstag eines Tourmitglieds feierten.

Tag 6: Am letzten Tag der Outback-Tour bestiegen wir den Kings Canyon und liefen an dessen Kamm entlang. Dieser sah ein wenig aus wie der Grand Canyon. Dort wurden auch Szenen des Films Priscilla-Queen of the Desert gedreht und sogar eine Felsspalte nach dem Film benannt (Priscilla’s Crack – Priscillas Ritze/Spalte) nach einer kleinen Snackpause im „Garden of Eden“ machten wir uns wieder auf zum Abstieg und brachen nach dem Mittagessen die lange Fahrt nach Alice Springs, der 20.000 Seelen-Wüstenmetropole an. Dort konnten wir uns endlich unserer Fliegennetze entledigen. Abends trafen wir uns noch alle zu einem Abschiedsessen im BOJANGLES, einer Art Western Saloon, wo wochenends der Bär steppt.

Welcome to Alice Springs oder anderst gesagt: endlich mal wieder ausschlafen. Nach ein paar kleinen Einkäufen gingen wir zu Fuß ins Städtchen über den Todd-River. River (Fluss) ist vielleicht etwas übertrieben, denn Wasser gibt’s hier nicht. Alle paar Jahre führt er dann mal Wasser, dann aber auch richtig viel. Es gibt hier sogar ein Hostel, welches mit dem ultimativen Uferblick auf den Fluss wirbt. Ähm, Moment! Da war doch was: Welcher Fluss denn bitte? Naja ein nettes Bild gab’s trotzdem ab. Dann gab’s nen Ausflug zum Royal Flying Doctor Service-Museum, wo wir etwas über die Entstehung und der Organisation der Gesellschaft erfuhren. Danach ging’s zum ANZAC-Hill, wo wir das Panorama über Alice Spring fotografierten (genossen wäre übertrieben).

Morgen jedenfalls schauen wir uns das ein oder andere noch in Alice Springs an, bevor es dann abends mit dem Ghan nach Darwin geht. Detailierte Karte am Ende der Seite.

A brief update in English:
Day 1: At 06:05 we were picked up as 2 of 14 people by Arnie our Tourguide. We were driving from Adelaide to the Flinders Ranges passing by Clare were we had a late breakfast. We then continued to Quorn where we were based for the following two days. After lunch we went climbing Dutchman Stern at 30 Degrees, were sweating like hell and the water bottles got emptier and emptier. Back in the base we had a quick shower and some Australian BBQ (Kangaroo-Steak, Emu-Burger und Camel-Sausages), very yummie actually.

Day 2: It cooled down a little which was the perfect condition to climb Wilpena Pound that day. Then we visited the Yourambulla Caves to have a look at some ancient indigenous wall paintings. Then we went to Warren Gorge in order to see some of the very shy Yellow Footed Rock Wallabies. Then we went back home for dinner and another relaxing evening with the others.

Day 3: We had to get up at 04.30 but were then rewarded with a beautiful sunrise. We passed by giant salt lakes. So we could play around a bit with our camera. After 500km we reached Cooper Pedy, a mining city. 90% of all the worldwide Opals come from this place, where it is so hot, that people live in underground caves. We got a demonstration on how opals are processed and then were (of course) brought into the shop. They really had great stuff there. Afterwards we went to an art gallery with aboriginal art. The owners care for orphaned kangaroo babies. We were allowed to hold and pet them. We were told that kangaroos are extremely fond of Wasabi Nuts and Red Wine :)

Day 4: We had to get up very early again to start our long drive to Yulara. We reached the camp ground there in the evening to make it to Uluru (formerly Ayers Rock) right before sunset, which we enjoyed with bubbles and crackers. Before sunset we also made the Mala Walk and got to know interesting facts about how Uluru geologically evolved and facts about its spiritual significance to the aboriginal culture.

Day 5: Getting up early again we could enjoy the sunrise at the foot of Uluru. We then made the 12km walk around the rock. At specific spiritual sites no photos were allowed. Then we went to Kata Tjuta ( meaning many heads, formerly The Olgas), which have an even greater spiritual significance in aboriginal culture. After lunch we made our way to Kings Canyon, which we reached in the evening.

Day 6: The last day we climbed Kings Canyon and walked along the Ridge of the Montain Range. It looks almost like the Grand Canyon. Scenes from the movie Priscilla-Queen of the Desert were filmed there. That’s why one of the places there is called „Priscilla’s Crack“. After the decent we made our long way to Alice Springs (20.000 desert metropole). We could finally get rid of our fly nets.

Welcome to Alice Springs: After grocery shopping we walked to the Todd-River, which rarely ever carries water (usually once a year). Then we visited the Royal Flying Doctor Service-Museum, then we went to ANZAC-Hill to photograph the panorama of Alice Springs.
Tomorrow evening we will make our way to Darwin with The Ghan an old scenic train.

Bisher haben wir ganze 6.900km zurückgelegt! Up to know we have travelled 6.900km!

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Great Ocean Road Tour, Adelaide und Kangaroo Island

Februar 1st, 2010

Es ist der letzte Abend in Adelaide und wir haben endlich Zeit und eine gute Internetverbindung, um auf die letzten paar Tage zurück zu blicken und unseren Blog weiter zu schreiben. Am Australia Day (26.01.) sind wir morgens früh mit Adventure Tours in einem Minibus zur Great Ocean Road-Tour gestartet. Unterwegs machten wir Halt um wildlebende Koalas in den Eukalyptusbäumen zu beobachten. Wir machten zudem noch Halt in Lorne und Apollo Bay, wo wir zu Mittag gegessen haben. Dann fuhren wir in den Otway National Park, wo wir bei einem Tree-Top-Walk in 25m Höhe den Regenwald auf eine ganz spannende Weise erkunden konnten. Selbst Dominik hat sich getraut. Zudem gab es da noch einen kleinen Dinosaur-Walk. Wir fuhren dann zu den Twelve(-4) Apostles, wo der Himmel zwar bewölkt war aber wir einen schönen Sonnenuntergang gesehen haben. In Princetown (ganze 15 Einwohner!) haben wir im Pub, in dem wir auch geschlafen haben, noch ein bisschen den Australia Day gefeiert. Am 2. Tag der Tour an der Great Ocean Road gingen wir an den Gibson Steps den Strand hinunter, um das Gefühl zu erleben, wie es gewesen sein muss, als Schiffbrüchiger der vielen gestrandeten Schiffe hier angespült zu werden, um dann an den Klippen sein nächstes Hindernis zu finden. Zudem haben wir noch weitere Felsformationen wie die London Bridge und das Loch Ard Gorge angeschaut. Eine Pause in den kleinen Örtchen Port Campbell und Warrnambool gab es auch noch. Dann führte uns unser Weg in die Grampians, wo wir den Pinnacle bestiegen und (nach dem wir uns Verlaufen haben und an einer Klippe endeten) den grandiosen Ausblick geniessen konnten. Nach dem Abstieg konnten wir wilde Kängurus beobachten. Nach dem Abendessen fielen wir dann müde in unser Bett in dem privaten kleinen Cottage in Halls Gap. Am dritten und letzten Tag der Tour ging es zuerst zum Reed Lookout, wo wir den Sonnenaufgang bestaunten. Danach stiegen wir zu den McKenzie Falls hinab. Nach ein paar Kilometern kam erneut ein Bergaufstieg auf die Hollow Mountains, wieder mit genial toller Aussicht über die weiten Ebenen. Nach einer letzten Mittagspause in Horseham ging es via Bordertown (dort gibt es blonde Kängurus und Zeitverschiebung von plus einer halben Stunde!) dann in Richtung Adelaide. In unserer Hostel haben sie leider unsere Reservierung verloren, sodass wir hier leider nicht übernachten konnten. Deswegen sind wir für 2 Tage im Ambassador Hotel (klingt besser als es ist: es gab kein Fenster, super heiss, aber wenigstens Klimaanlage und nette Leute) abgestiegen.

An unserem ersten Tag in Adelaide erkundeten wir erst ein mal die Innenstadt mit dem Central Market, dem Victoria Platz, dem General Post Office und diversen anderen Parkanlagen. Unterwegs haben wir auch Leute von der Busfahrt getroffen (darunter 2 Österreicher, eine Anästhesieschwester aus St. Gallen mit der vor allem Dominik natürlich super gut konnte, einem netten Girl aus Kölle und einer Frau aus Paris, die mit uns auch auf der Outback Tour mit von der Partie sein wird). Wir zwei sind dann aber erstmal in Richtung Campus der Universität von Adelaide, um das South Australian Museum zu besichtigen (tolle Aboriginee Ausstellung und vieles mehr was ein Naturkundemuseum zu bieten hat, und das alles kostenfrei). Dominik war wie hin und weg von den Exponaten aus der Ediacara Zeit. Danach ging es in den Botanischen Garten. Später haben wir uns zum Abendessen mit den 3 Mädels von der Bustour verabredet. Am zweiten Tag stand ein Tagesausflug nach Kangaroo-Island auf dem Programm. Wir wurden direkt vor dem Hotel abgeholt und nach Port Jervis gefahren, von wo aus die Fähre nach Kangaroo Island abgelegt. Nach etwas heftigen Wellen hat sich Dominik mit Pillen beruhigt und hat dafür die Hälfte vom Tag verpennt. Nachdem sogar das Baby vor uns sich leer gekübelt hat, musste auch Stefan an die frische Luft und Dominik war klar im Vorteil. Ein Drittel der 155km langen und 55km breiten Insel ist unberührter Nationalpark, sodass viele Naturplätze zu besichtigen waren: eine Australische Seelöwen Kolonie, dann eine Flugshow mit einheimischen Vögel, die bizarren Felsformationen der Remarkable Rocks, der Felsen Admiral Arch mit einer Neuseeländischen Seelöwen Kolonie und das Visitors Centre, wo sich Stefan einen Aussie-Cowboy-Hut gekauft hat. Wir sind erst um 22 Uhr in Adelaide eingetroffen und haben dann unser Gepäck durch die Stadt ins andere Hostel getragen. Der letzte Adelaide Tag haben wir hauptsächlich im Zoo verbracht, wo wir endlich einen Tasmanischen Teufel gesehen haben. Weitere Highlights waren für uns die nachtaktiven Tiere, die Fütterung von Baby Yellow Foot Rock Wallabys, Echidnas und die Tapire. Wir warten immernoch darauf endlich Schnabeltiere und Wombats zu sehen.
Morgen geht’s ins Outback, wo Dominik mir wahrscheinlich stundenlang was übers neue Apple iPad erzählen wird :)
-> Galerie Great Ocean Road Tour (nicht verpassen: blondes Kängeru)
-> Galerie Adelaide und Kangaroo Island
Detailierte Karte ist jetzt online.

A brief update in english: It’s the last evening in Adelaide with a good internet connection and it’s a good time to look back. On Australia Day (Jan. 26th) we departed with Adventure Tours to the Great Ocean Road-Tour. On the way we made a stop to watch wild Koalas in eucalyptus trees. We had lunch in Apollo Bay then made our way to the Otway National Park, where we more or less enjoyed a Tree-Top-Walk in 25m height in the rainforest (Stefan more, Dominik less). There was also a little Dinosaur-Walk. In the evening we reached the Twelve(-4) Apostles. In the beginning it was cloudy but the clouds finally broke up and surprised us with a beauctiful sunset. In Princetown we celebreated the Australia day with our group and the somewhat 15 inhabitants of the town. This is also where we slept. On the second day of the tour we climbed down the Gibson Steps and tried to imagine how it feels to arrive here as one of the survivors of the many ship wreckages and then be faced with those giant cliffs. We also had a look at famous rock formations like the London Bridge and the Loch Ard Gorge. We had a little stopover in the town of Port Campbell and Warrnambool. Then we departed towards the Grampians, where we climbed the Pinnacle and enjoyed (after losing our way ending and a dead end ciff) the great view. When we arived in the valley we could watch some wild kangaroos. On the third and last day of the tour Tour we went to Reed Lookout in the morning to watch the sunrise and then proceeded to the McKenzie Falls. In the afternoon we climbed to the Hollow Mountains, again with a scenic view of the great plains. After lunch we reached Bordertown (there are blond kangaroos and we had to change our watches -30 minutes) and then continued to Adelaide. Our Hostel lost our reservation and there was no other bed/room free so they sent us into the Ambassador Hotel (sounds better than it was) for 2 days.
On our first day in Adelaide we saw the downtown with the Central Market, the Victoria Square, the General Post Office and different parks. We also met some people of the Great Ocean Road Tour. Then walked towards the Campus of the University of Adelaide, to go to the South Australian Museum. Dominik was was very impressed by the exposition of the Ediacara ages. Then we had a walk in the botanical garden. On the second day we made a day trip to Kangaroo-Island. We were brought to Port Jervis where we boarded a ferry to the island. Because of the rough see Dominik got a little nervous and took some tranqualizers. After even the baby in the row in front of us puked like a pregnant horse even Stefan had to get some fresh air. One third of the 155km long and 55km wide island is National Park. We could watch Australian Sea Lions a show of local birds of prey and the bizzar Remarkable Rocks. We got back to Adelaide at 10 p.m. and carried our luggage back into the first hostel that now had a free room. The last day in Adelaide we went to the zoo where we could watch the nursing and feeding of Baby Yellow Foot Rock Wallabys. We also saw Echidnas, Tapires and a sleeping Tasmanian Devil.. We are still missing to see a Platypus and Wombats.
Tomorrow we will start our Tour into the Outback of Australia.

-> Gallery Great Ocean Road Tour (don’t miss the blonde kangaroo)
-> Gallery Adelaide and Kangaroo Island


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The last days in Melbourne

Januar 26th, 2010

Am dritten Tag in Melbourne sind wir morgen zuerst in den botanischen Garten gegangen, der an den Shrine of Rememberance grenzt. Noch eines der unzähligen Gedenkstätten für den 1. Weltkrieg. Der erste Weltkrieg, scheint den Australien gedenkwürdiger zu sein als der letzte. In dem Shrine kann gibt es eine Art Kuppel, in der an einem Tag im November ein Lichtkegel über eine Gedenkplatte wandert. Anschließend machten wir einen Abstecher in die St. Pauls Cathedral und dann in das Regierungsviertel des Staates Victoria. An diesem Sonntag fanden wohl Massentrauungen statt, da uns bestimmt 20 Brautpaare in den Fitzroy Gardens zum Photo-Shooting über den Weg liefen. In dem Park fanden wir auch das Captain Cook’s Cottage, die Originalhütte (in England abgebaut, nach Melbourne verschifft, wieder aufgebaut und ein Museum daraus gemacht), in der der berühmte Weltumsegler Captain James Cook aufgewachsen ist. Dann machten wir mit einem Oldtimer Tram eine kleine Stadtrundfahrt, einen kleinen Spaziergang am Yarra und gingen dann zwischen den ganzen Hochhäusern zurück ins Hostel. Später fuhren wir dann raus nach St. Kilda und haben dort in einem Strandrestaurant zu Abend gegessen, wo wir Zeugen eines recht üblen Ehestreits wurden, wo sogar Handys flogen und auch „diskutiert“ wurde, wer was nach der Scheidung bekommt. Spannend, besser als Kino ;)
Am vierten und letzten Tag in Melbourne gingen wir ins Melbourne Aquarium und waren sehr erschreckt, wie wenig Platz doch die Habitate bieten und wie dumm manche Leute sind und die Armen Viecher mit Blitzlichtgewitter quälen und Eltern ihren Kindern vorgemacht haben, wie man am Besten einen Fisch mit dem Finger erschreckt. Nach ein paar treffenden Bemerkungen von Stefan („People are so fucking stupid“) gingen wir dann bald wieder raus und haben erst mal unsere Greyhound- und Ghan-Vouchers an der Southern Cross Station in Tickets umgetauscht. Auf dem Rückweg über die Swanston-Street gings dann zurück ins Hostel. Abends stand griechisch Essen auf dem Plan. Jetzt bringen wir den Blog auf den neusten Stand, duschen und packen, da wir morgen um 6:15 die Great Ocean Road Tour (3 Tage) nach Adelaide starten.
-> Melbourne Galerie aktualisiert

Shrine of Rememberance from today moser on Vimeo.

A brief update in English: On the third day in Melbourne we visited the Botanic Garden that borders the Shrine of Rememberance, which is about the 1264th World War Memorial that we have seen. Afterwards we went to see St. Pauls Cathedral, the Government Quarter and the Fitzroy gardens which houses the Captain Cook’s Cottage, where Captain James Cook was raised. They tore the building down in England, shipped it to Australia, rebuilt it and made a museum out of it. We made a strall at the Yarra River and walked back to the Hostel through Downtown and its skyscrapers. In the evening we went to St. Kilda Beach to have dinner.
On the fourth and last day in Melbourne we visited the Melbourne aquarium and were shocked how little space those creatures have in their habitats. Then we exchanged out Ghan- and Greyhound Vouchers at the Southern Cross Station, walked back through Swanston-Street and had a greek dinner later. Now we are updating our blog and the gallery, then take a shower and pack our stuff cause tomorrow we will start our 3-day Great Ocean Road Tour to Adelaide.

-> updated Melbourne gallery

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Melbourne

Januar 23rd, 2010

Am Abend nach der Ankunft gingen wir mit Marcus essen, der für die Australian Open nach Melbourne gekommen ist. Am nächsten Tag haben wir den Wagen bei AVIS abgegeben (im gleichen Gebäude war wieder ein ALDI) und sind durch Melbourne zurückgelaufen. Dort kamen wir am Melbourne Central (Einkauszentrum mit altem Turm in der Mitte) sowie an der alten General Post vorbei, welche heute ein Einkauszentrum ist. Am Federation Square mit Blick auf Melbournes Skyline und die „Flinders Station“ stiegen wir ins Tram nach South Yarra. Nach längerer Sendepause haben wir erst mal unserem Blog wieder auf den neusten Stand gebracht.

A brief update in English: In the evening we met Marcus, who went for the Australian Open to Melbourne, for dinner. The day after we returned the car (after a intensive treatment in a car wash) and walked back to the Federation Square (saw Melbourne Central and GPO shopping center, Flinders Station and Melbournes’ skyline) and went home by tram where we first updated our blog.

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Wodonga via Beechworth nach Melbourne

Januar 23rd, 2010

Die Nacht im King Size Bett war wundebar. Die Strecke von Wodonga nach Melbourne wäre nur noch Freeway (Autobahn) gewesen, darum beschlossen wir einen Abstecher nach Beechworth zu machen. In Beechworth fühlt man sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Es gehört zu den besterhaltenen Städten des Goldrausches in Victoria. Viele Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Von 42000 Einwohnern während des Goldrausches leben heute nur noch knapp 8000 dort. In Beechworth wurde Ned Kelly vor Gericht gestellt und dem Strafgericht in Melbourne überstellt wo er auch hingerichtet wurde. Er war die Australische Version von Robin Hood, ohne Pfeil und Bogen jedoch Gewehr und Eisenrüstung. Die Region bis Melbourne ist voller Denkmäler an Orten, die in Ned Kellys Leben eine Rolle gespielt haben. Ob er Held oder Schuft war, wird heute noch diskutiert.
Weiter ging’s nach Melbourne, wo wir direkt im den Feierabendverkehr gelandet sind und im Schritttempo durch ganz Melbourne fuhren. Insgesamt haben wir mit dem Auto von Sydney bis nach Melbourne 1.237 km zurückgelegt (siehe Karte).
-> Fotos

Stau in Melbourne from today moser on Vimeo.

A brief update in english: After a night in a king size bed we departed towards Melbourne and took a little detour to Beechworth. It was a major city during the gold rush. Today the small town is one of with Victoria’s best preserved cities from the 19th century. It is also the town where Ned Kelly had his first trial after he was captured and then sent to Melbourne. He is somewhat the Australien version of Robin Hood and today it is still being discussed whether he was a hero or simply a criminal. After the short visit we made our way to Melbourne where we got into a big traffic jam. The journey from Sydney to Melborune was altogether 1.237 km (view map).
-> Pictures

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Canberra – Cooma – Yarrongabilly – Wodonga

Januar 22nd, 2010

In Canberra [Kenbra] steht das Australian War Memorial, dass wir natürlich auch besichtigt haben. Das Memorial ist Andachtsstätte und Museum zugleich und informiert über Australiens Beteiligung in verschiedenen Kriegen, hauptsächlich I. und II. Weltkrieg. Vor dem Museum haben wir auch gleich mal die Trekkingschuhe fotografiert (unten folgt).

Nach einem kurzen Stopp am See gings auf den Telstra Tower bzw. Black Mountain Tower. Er sieht ein bisschen wie eine Spritze aus, ist aber eigentlich recht klein. Nach einer anstrengenden Fahrt durch das Botschaftsviertel gings wieder raus aus Canberra. Bevor wir das ACT (Australian Capital Territory) verliessen, besuchten wir den Canberrra Deep Space Communication Complex, der unter anderem von der NASA betrieben wird. Ein paar ältere und neuere Vitrinen haben uns über die Mondlandung und das Leben im Weltraum informiert. Das spannendste war eine wilde Krageneidechse (oder doch ein Lizzard), die sich stolz vor dem Gebäude gesonnt hat.

Gegen Abend erreichten wir Cooma, wo wir im Best Western Marlborough Motor Inn ein Bett gefunden haben. Cooma war einst eine grosse Wildwest-Stadt, heute ist es nur noch ein verschlafenes Dörfchen in den Snowy Mountains, seit neuestem mit einem Aldi!!! Der nächste Tag (wir haben immer noch rund 30°C und purer Sonnenschein) führte uns erst zu den Yarrangobilly Caves (Tropfsteinhöhlen und Thermal-Pool) und gegen 21.00 Uhr nach Wodonga, wo wir im Comfort Inn (das „Erstbeste“) noch ein Bett bekommen haben. Auf der Autofahrt hierhin haben wir tolle Landschaften viele Papageien und Kakadu’s gesehen, aber auch ausgetrocknete Seen und viele verbrannte oder tote Bäume. Das Benzin wurde zudem auch noch Knapp, da auf dem Highway zwischen Cooma und kurz vor Wodonga keine einzige offene Tankstelle zu finden war (mehrere Stunden Autofahrt). Morgen sollten wir planmässig Melbourne erreichen.

A brief update in english: Before leaving Canberra we visited the Australian War Memorial, the Telstra Tower (or Black Mountain Tower) which the Australians also call „The Giant Needle“ because of its shape. Also the Deep Space Communication Complex of Canberra was on the way where we saw huge satellite dishes. In the evening we reached Cooma, a small town in the snowy mountains (which where not so snowy after all) where we stayed over night in a motel. The next day we departed towards Melbourne and had a stopover at the Yarrangobilly Caves. We almost ran out of fuel and luckily found a petrol station on the way (after hours) that opened for us for an extra fee. Shortly after dusk we decided to take the first motel on the way which was in Wodonga.

*U*P*D*A*T*E* Neue Fotos von Canberra und vom Weg nach Melbourne jetzt online!

Unsere Route:


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