In Calgary angekommen

Mai 20th, 2010

So, wir sind nun also seit dem 26. Februar in Calgary, Kanada und haben erst jetzt den Nerv und die Zeit gefunden hier endlich mal unseren Kanada-Blog zu starten.
Wir hoffen, euch hat der Reisebericht aus Australien gefallen und ihr habt einen guten Eindruck davon bekommen, was wir so erlebt hatten.
Am 26. Februar sind wir also abends von Los Angeles angekommen. Nachdem wir an der Passkontrolle an einem völlig überforderten Flughafen 90 Min angestanden sind, wurden wir zur Einwanderungsbehörde durchgewinkt… Nachdem die super unfreundlichen Beamten die notwendigen Papiere ausdruckten und in den Pass hefteten, waren wir dann sehr froh: Stefan bekam jeweils ein Studentenvisum und ein Arbeitsvisum und ich bekam mein Arbeitsvisum mit Arbeitgeberbindung an die University of Calgary.
Wir fuhren mit dem Airport-Shuttle in die Innenstadt und stiegen in den Regency Suites ab, wo wir 4 Nächte blieben. Es lag noch einiges an Schnee und obwohl es nur -5 Grad hatte, haben wir uns den Arsch abgefroren, da wir ja noch die Hitze aus Australien gewöhnt waren. Wir haben die letzten Februar Tage ein paar möblierte Wohnungen angeschaut und uns dann für eine in der 16A Street SW (Bilder) entschieden. Bei der hatten wir das beste Bauchgefühl und den besten Blick auf Calgarys Skyline :) Am 01.03. ging dann bei uns die Schule bzw. die Arbeit los. Bei den Calgary Services mussten wir eine Sozialversicherungsnummer holen. Und die Krankenversicherung / Zusatzversicherung musste auch erstmal für uns beide organisiert werden. Da ist Gottseidank jetzt alles im Lot. Der öffentliche Verkehr ist recht dürftig…Es gibt ein C-Train… so eine Art Strassenbahn, die ganz gut funktioniert. Jedoch mit 2 Linien für eine Stadt mit 1.1 Mio Einwohnern auch nicht gerade elaboriert ist. Das Bus-System ist fast nicht zu gebrauchen. Es gibt Bushaltestellen, an denen weder Abfahrtszeiten noch Busrouten stehen. Und selbst wenn man sich irgendwie einen Fahrplan besorgt, fahren leider alle wie sie wollen. Damit der Bus anhält zieht man übrigens an einer Leine/Schnur die im Bus hängt! Im Moment geht es gut, die Frage ist nur wie das im Winter wird. Ab nächste Woche fahrt Dominik mit dem Fahrrad. Stefan ist schon eine ganze Weile mit dem Fahrrad unterwegs. Ende April sind wir umgezogen. Leider hat in der alten Wohnung das Internet nicht funktioniert, die Heizung auch nicht wie sie sollte und auch der DVD-Player, Staubsauger.. etc.. Leider habe sie sich nach mehreren Anfragen nicht im Stande gefühlt die Probleme zu beheben. So sind wir dann direkt nach Downtown umgezogen, wo wir jetzt genau zwischen den Hochhäusern wohnen…Die Wohnung so toll, dass wir sogar ein Video gemacht haben :) Wir freuen uns, dass wir umgezogen sind.

Our (new) apartment in Calgary from today moser on Vimeo.

Wir haben hier auch schon Freunde und bekannte gefunden. Einer davon ist Gregory, der uns bei vielen Dingen geholfen hat und mit dem wir auch nach Drumheller in das Royal Tyrell Dinosaur Museum und durch die Badlands gefahren sind. Michael aus Basel wird Ende Juni kommen, worauf wir uns schon sehr freuen. Leider haben alle anderen Leute, die sich gross angekündigt haben wieder abgesagt. Wir haben auch Beatrix, Dominik’s Schwester in Edmonton besucht, nachdem sie uns einmal in Calgary besucht hatte. Nächstes Wochenende werden wir dort wieder hinfahren, um im Citadell Theatre Beauty and the Beast anzuschauen. Ansonsten werden wir natürlich noch einige Sachen in Kanada anschauen, wenn wir dann Ende Juni Urlaub haben. Vom 9.-18. Juli ist hier die Calgary Stampede, das weltgrösste Openair Festival. Die ganze Innenstadt ist dann eine Partyzone, also auch unsere Strasse. Wir sind sehr gespannt und werden euch natürlich davon berichten. Es wird hier endlich Frühling und die Wiesen um den Bow River werden wieder grün. Wir haben zur Zeit sogar bessere Temperaturen als zuhause :)
Wobei sich das Wetter in Calgary im 5 Minutentakt ändern kann…. Kein Scherz!

Dominik’s Point of view and experiences: Auf der Arbeit waren alle super nett. Das Projekt, auf das ich jedoch angesetzt werden sollte wurde noch von einem Arzt aus Australien betreut und einer Master-Studentin. Ich sollte eigentlich den Arzt bei dem Projekt ablösen, aber Judy war das nicht so recht… Sie fühlte sich ein wenig bedroht durch mich, was ich auch gut verstehen konnte. Sie beschäftigt sich nun seit 3 Jahren mit dem Projekt. Und ich würde wieder gehen bevor es abgeschlossen wäre. Also suchten wir nach etwas, was ich in der kurzen Zeit in der ich hier bin auch abschliessen kann. Ich glaube am Anfang hielten die nicht viel von mir. Die dachte ich bin ein kleiner Newbie(Neuling), der eben noch nicht viel gemacht hat. Ich sollte dann im nächsten Journal Club meine Doktorarbeit vorstellen. Ab dann zeigte sich, dass einige meiner Kollegen etwas mehr wissenschaftlichen Respekt vor mir hatten. Ich bekam das Breathhold-Projekt zugewiesen. Ich sollte zuvor ein altes Projekt von 2008 analysieren. Ich habe jedoch schon nach 2 Min Durchsicht gesehen, dass der Versuch nicht funktionieren konnte. Es gab da einige gravierende Fehler im Studiendesign. Ich habe die Daten dennoch analysiert und bewiesen, dass es nichts gebracht hat. Da das Projekt dem Chef jedoch sehr wichtig ist, habe ich das Studiendesign neu entworfen und entsprechend verbessert. Das Projekt selbst wird in Kooperation mit dem Institut für Physiologie und Pharmakologie durchgeführt. Der Professor des Instituts wollte mich 10 min lang durch einen Monolog an der Tafel davon überzeugen, dass meine Herangehensweise nicht funktionieren würde. Ich habe ihm geantwortet und mit einem einzigen Satz sein komplettes Argumentationsfundament dem Erdboden gleichgemacht. So schnell hatte ich noch nie jemanden ausgeknockt und schon gar nicht einen Professor. Ich habe dann in der Research Round vor versammelter Mannschaft 45 Min lang einen Vortrag gehalten, die Fehler aufgezeigt und erklärt wie das Projekt laufen muss, dass verwertbare Daten dabei rauskommen. Alle haben akzeptiert also läuft das Projekt nun nach meinen Protokoll :)) Leider habe ich mit der hiesiegen tierärztlichen Assistentin noch einigen Diskussionsbedarf, da die seit 30 Jahren ihre Sachen so durchzieht und sich von mir nicht so gern reinreden lassen will. Aber bin mal gespannt was daraus wird. Wurde inzwischen schon gefragt, ob ich nicht noch länger bleiben möchte. Hab freundlich dankend abgelehnt. Was auch extrem genervt hat, war die Inkompetenz der Verwaltung. Es war ein gutes Jahr bekannt, dass ich kommen würde und dennoch war nichts organisiert. Was daraus resultierte dass ich den Märzlohn erst Ende April bekommen habe und zum Schluss das Geld echt knapp wurde und man uns gesagt hat, dass wir evtl. bis zu 4 Monate warten müssen bis zum ersten Lohn! Aber es ist dort scheinbar normal, dass ein neuer Arzt so lange auf seinen Lohn warten muss. Daher kann ich froh sein, da ich ja noch recht schnell mein Geld bekommen habe :) Das tolle ist… in meinem Institut basiert alles auf Apple Rechnern…. PARADISE FOR ME :))) Ich selbst bin jetzt auch ein Versuchskaninchen.. Ich nehme an einer Diabetes Typ 1 Studie teil. Die wollen schauen in wie weit Sport die Diabetes-Einstellung verbessert… ich denk das wurde schon oft genug bewiesen, aber dennoch..ich wäre blöd, wenn ich ein gratis Fitnessstudio Abonnement ausschlagen wurde und die Gelegenheit verpassen würde meinen Zucker wieder auf die Reihe zu bekommen. Hab auch alle möglichen Tests gemacht bekommen..DEXA, CMR, CT, VO2-Messung, Stress-Echo und Nieren, Augen (wer findet das kleine Aneurysma Bild1 Bild 2 :) ?) und andere Blutwerte… Also voll durchgecheckt..Alles gut, ausser mein Blutdruck, der so im Schnitt bei 160/100mmHg lag…Bin jetzt auf Valsartan/HCT 80/12.5 und der RR ist nun bestens..meist so um die 120/70mmHg… Bin also wieder 30 und keine 70 Jahre alt mehr :) Und Übrigens: hier in Calgary war ende April eine sogenannte Comiccon… wo auch STAR TREK und Stargate Leute da waren. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen :))
So das war‘s von mir….s‘gibt bald wieder News und ich gebe weiter an Stefan :)

Da nun der ganze Platz schon verbraucht ist… werde ich mich kurz fassen. Ich gehe in die ih Schule (international house Calgary) in den advanced course, der Kurs für Fortgeschrittene. Da im moment alles gut läuft und mir alles leicht fällt gebe ich zweimal in der Woche Nachhilfeunterricht für andere Schüler. Dafür bekomme ich ein Zeugnis oder Zertifikat mit dem mir die Jobsuche hoffentlich leichter fällt. Da wir alles über eine Agentur gebucht haben, muss ich nicht mal den Job selber suchen, sondern sie erledigen das für mich. Wir haben viele Aktivitäten an der Schule wie Lunch, Pub Night, Bowling etc. wo ich eigentlich immer teilnehme. Ein paar der Schülerinnen und Schüler sind mir schon richtig ans Herz gewachsen weil wir seit 3 Monaten jeden Tag zusammen sind, andere kommen nur für eine Woche oder einen Monat aber da es uns allen gleich geht im fremden Land fällt der Kontakt ziemlich leicht. Letzte Woche waren wir im Musical „The 25th Annual Putnam County Spelling Bee“, diese Woche hab ich an der Homepage herumgebastelt und am Wochenende fahren Dom und ich nach Edmonton um das Musical Disney’s Beauty and the Beast (Die Schöne und das Biest) anzuschauen. Schaut euch doch noch die anderen Canada Bilder an!

Viele Grüsse aus Calgary, wir hoffen auf viele Kommentare und „Gefällt mir“ Klicks und schreiben bald wieder!

Stef und Dom

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Von Sydney bis Calgary

März 1st, 2010

Die letzten Tage in Sydney
Wir waren froh, wieder in Sydney zu sein und vor allem wieder in einer richtig tollen Wohnung. Wir hatten noch einiges auf der Liste, was wir bei unserer Rückkehr nach Sydney noch sehen wollten. Also haben wir uns intensiv das Australia Museum angeschaut. Highlights waren die Dinos und die ausgestorbene australische Megafauna. Da das Sydney Auqarium bis 22 Uhr geöffnet ist, gingen wir gleich nach dem Museum dort auch noch hin. Ein wirklich tolles Aquarium und vor allem sehr viel tierfreundlicher als das in Melbourne. Die Highlights dort waren sicherlich die 2 Riesentanks, die im Darling Harbour schwimmen. Beide hatten 2 Glastunnel wo man die Tiere auch von unten in Aktion sehen kann. Ausserdem ist das tolle Becken mit den verschiedenen Riffbewohnern sehenswert. Am nächsten Tag nahmen wir uns den botanischen Garten vor. Dann gingen wir die Domain hinab bis zur Spitze, wo man einen super Ausblick auf das Sydney Opera House und die Harbour Bridge hat. Abends haben wir versucht noch einen Blick auf die Neujahrsparade in Chinatown zu werfen. Am vorletzten Tag machten wir morgens eine Besichtungungstour im Sydney Opera House, wo wir ein bisschen hinter die Kulissen sehen konnten. Später haben wir das Observatorium angeschaut, was leider nicht so spektakulär war wie erhofft. Den letzten Tag in Sydney verbrachten wir am Bondi Beach, nachmittags hiess es dann putzen und packen.

„Bula“ Fidschi und Zwischenstopp in Los Angeles
Um die Mittagszeit ging unser Flug nach Nadi, Fidschi. Der Flug dauerte 4 Stunden. Wegen der Zeitverschiebung von +2h kamen wir leider erst abends um 19:00 an und hatten leider nicht mehr viel vom Tag. Bei der Ankunft am Flughafen spielte eine Band fidschianische Folklore. Wir wurden ausnahmslos von jedem mit einem freundlichen „Bula“ begrüsst und bekamen eine Muschelkette umgehängt. Das Radisson Resort auf „Denerau Island“ der Insel Leti Levu war super genial. Und insgesamt mit dem Flughafentransfer alles perfekt organisiert. Das Zimmer war super, ein riesig toller Pool, einfach die perfekte Atmosphäre. Das Meerwasser war sehr warm. Es gab einen tollen Sandstrand, wo wir viele angespülte Korallen fanden und Muscheln beobachten konnten, wie sie sich im Sand eingraben. Der örtliche Masseur hatte extrem auffällig gezupfte Augenbrauen, sprach wie ein Mädchen und hatte einen riiiiiiieeessen pinken Liedschatten – wir haben auf die Massage verzichtet. Insgesamt tragen sehr viele Männer auch Blumen in den Haaren und es scheint als wären die Fidschianer da insgesamt sehr unkompliziert. Die Fidschianer sind sicher das freundlichste Völkchen, was uns beiden je begegnet ist. Die Landessprache ist dort Englisch, dennoch hält sich dort glücklicherweise die Eingeborenen-Sprache am Leben. Wir wären dort sicher gerne sehr viel länger geblieben.
Am Abend ging unser Flug nach L.A. Nachdem kurz vor dem Start des Jumbos der Strom ausfiel und kurz nachdem Start eine braune Flüssigkeit aus einer Ritze spritzte, ohne dass im Gepäckfach eine Quelle gefunden werden konnte, war es Dominik zu viel und er hat sich gleich mit 2mg Lorazepam (für die Mediziner) abgeschossen. Als wir dennoch gut in L.A. ankamen gingen wir erstmal ins Hotel und kümmerten uns um Nahrung. Sonst war mit dem Tag nicht mehr viel anzufangen. Am nächsten Morgen ging’s dann zum Flughafen und wir nahmen unseren Flug mit der Air Canada nach Calgary.

Damit endet unser Australien-Blog. Danke an alle Leser und vor allem an alle, die sich auch aktiv im Blog beteiligt haben. Wir haben mit unserer Reise um 2/3 des Globus einiges an Strecke zurückgelegt:
Flug Frankfurt-Abu Dhabi-Sydney: 16.900 km
Reise auf dem Australischen Kontinent (Auto, Bus, Flug): 12.500 km
Flug Sydney – Nadi: 3.200 km
Flug Nadi – Los Angeles: 8.900 km
Flug Los Angeles – Calgary 1.900 km
Damit haben wir insgesamt 43.400 km zurückgelegt. (Erdumfang ca. 40’000 km)

In Kürze werden wir zum Abschluss noch eine Auswahl von Videoclips von verschiedenen Stationen unserer Reise posten, unten sehr ihr bereits die ersten sechs aus Brisbane (Lone Pine Koala Sactuary und Regen). Danach beginnt unser Canada-Blog. Sicherlich wird dieser wenn sich hier alles eingespielt hat etwas seltener aktualisiert werden. But we will keep you updated !!!

Liebe Grüße von Stefan und Dominik
Wir schauen jetzt noch die Abschlusszeremonie von den Winterspielen 2010 :)

Flug SYD-NAN-LAX-YYC

Flug SYD-NAN-LAX-YYC


An english update:
The last days in Sydney
We were glad to be back in Sydney again, especially in this great apartment. The last few days we tried to complete our list of „Things-to-see“. That inclueded the Australia Museum (highlights were Dinosaurs and the exstinguished Australian Megafauna), the Sydney Auqarium (very nice and more animal friendly habitats than in Melbourne) and the botanic garden. We walked down „The Domain“ until its tip where you have a great view at the Sydney Opera House and the Harbour Bridge. In the evening we tried to get a glimps at the Chinese New Year Parade. The other day we took a visit of the interior of the Opera House. The Sydney Observatory was not quite what we expected. The last day in Sydney we went to Bondi Beach. In the evening we were cleaning and packing up our stuff.

„Bula“ Fiji and stopover in Los Angeles
At noon our flight to Fiji left. The flight was about 4 hours but with +2h time difference we aririved at about 7 pm and it was already getting dark. Upon the arrival a fijian folklore group was singing. We were greeting with „Bula“ by almost everybody at the airport and both got a shell necklace. The Radisson Resort on „Denerau Island“ on Leti Levu was super great. Everything including the airport transfer was perfectly organized. The resort had a nice big pool, the room was very nice and there was the beach directly in front of the resort with very warm water. The manager (a guy) of the „Harmony Retreat“ hat extremly obvious female looking eye-brows, spoke like a girl and was stuffed with exotic pink makeup – we didn’t made a massage apointment. Lots of guys were „wearing“ flowers in their hair and it seems that the fijians are very open on everything. They’re one of the nicest peoples that we have both incountered. We definetely would have liked to stay longer.
In the evening we flew to L.A. Shortly after boarding there seemed to be a malfunction of the airplane because all of the electricity and even the engines shut down. And after take off there was a brown fluid dripping down through cracks of the overhead lockers. No source was found. So Dominik had enough and instantly took 2mg of Lorazepam.
We had a safe landing in L.A. We went to the hotel right away and cared for some nourishment. The next morning we took our flight to Calgary.

So now our Australia-Blog ends. Thank you to all the readers and especially to everyone that contributed actively with comments. On our journey around 2/3 of the globe we travelled quite some distances:
flight Frankfurt-Abu Dhabi-Sydney: 16.900 km
travel on the Australian Continent (car, bus, flights): 12.500 km
flight Sydney – Nadi: 3.200 km
flight Nadi – Los Angeles: 8.900 km
flight Los Angeles – Calgary 1.900 km
Alltogether we have travelled 43.400 km. (circumference of the earth approx. 40’000 km)

Shortly we will post some video clips of our journey of which six you can already see on this log. Then our Canada-Blog will start.
We will keep you updated !!!

Greetings and hello to everybody from Stefan and Dominik!
We will now watch the closing ceremony of the Olympic Winter Games.

Female Koala looking for a husband from today moser on Vimeo.

Koala loooves Eucalyptus from today moser on Vimeo.

Wombat hanging arround from today moser on Vimeo.

Lazy Tasmanian Devil from today moser on Vimeo.

Na wer kriegt s’Weibchen?! from today moser on Vimeo.

Wolkenbruch in Brisbane from today moser on Vimeo.

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Brisbane und Byron Bay

Februar 20th, 2010

Nach einem kurzen Flug kamen wir in Brisbane an und checkten im Kookaburra Inn ein. Wir machten uns gleich zum Romastreet Parkland, dem bisher schönsten botanischen Garten während unserer Reise, auf. Danach folgte das obligatorische City Sightseeing: King George Square, die City Hall, das Treasury Building am Brisbane Square. Natürlich darf auch die Skyline nicht fehlen, daher nahmen wir die City Ferry Richtung Story Bridge und genossen die Aussicht auf Brisbane und den Brisbane River. Die Story Bridge war natürlich auch sofort fällig und wurde überquert. Dominik kam zu erst an, warum wohl??? ;) Der erste Abend in Brisbane endete mit einem echt billigen Thai-Dinner in Chinatown. Dann gings zurück nach Hause in unserer heisses Zimmer (leider ohne Klimanlage, dafür mit viel viel Schweiss).

Am zweiten Tag ging’s mitten durch die Innenstadt, um die Hochhäuser auch von unten zu sehen. Wir wollten auf unserem Weg Richtung City Botanic Gardens die letzten Sehenswürdigkeiten abklappern doch dann tat sich der Himmel auf und es schüttete und donnerte wie noch was. Es endete damit, dass die wichtigsten Hauptstraßen quasi überflutet waren, und es das Wasser von unten durch die Gullys drückte. Einiges bekamen wir aber, doch noch zu sehen: St. Johns Cathedral, das alte Customs House, das General Post Office und den ANZAC Square. Als es wieder schüttete ohne Ende rappelten wir uns doch auf und kauften zwei Schirme. Dann ging’s weiter zum Parliament House und dem Old Govermenthouse mitten in der Queensland University of Technology, wo lauter „Erstis“ unterwegs waren. Der City Botanic Garden hat uns leider nicht so vom Hocker gehauen. Dann liefen wir in ein Viertel etwas ausserhalb, um Pizza zu essen. Leider erwischte uns auch danach ein Wolkenbruch. Und wieder überflutete Straßen und wir beide nass bis auf die Unterwäsche und Wasser bis tief in den Schuhen. Zu guter Letzt stand auch der Rucksack unter Wasser, da uns ein Jeep mit zwei Badewannen voll Wasser im Vorbeifahren vollgespritzt hat! Moment, waren wir nicht in Australien??? ;)

Am Morgen des dritten Tages fuhren wir mit dem ÖV zum Lone Pine Koala Sanctuary, da wir die Schirme eingepackt hatten, regnete es heute mal nicht. Der Park widmet sich der Aufzucht von Koalas und zeigt auch eine Menge anderer Australischer Tiere. Endlich haben wir auch ein paar Wombats gesehen (Common Wombat, Southern und Northern Hairy-Nosed Wombats). Es hatte auch Tasmanische Teufel und natürlich viele viel Koalas (<130): schwangere, trächtige, brünftige, Jugendliche und Senioren/Rentner. Spannend war auch die grosse Wiese, wo sich Kängurus und Wallabys tummelten. Die Kängurus waren ganz zahm und man konnte sie füttern und streicheln. Wir sahen auch einen Cassowary Vogel, welcher vom Aussterben bedroht ist und mit seinem Riesenhorn, wie ein bunter Dino-Vogel anmutet. Wir sind dann nach Hause ein Stück mit dem Bus gefahren und dann auf die City Cat (Fähre) umgestiegen. Danach sind wir nach Hause um zu packen. Dominik hat heute Abend zum ersten Mal wieder seine Pumpe angelegt. Am Tag darauf nahmen wir den Greyhound Australia nach Sydney. Wir legten einen Stopp in Byron Bay ein. Leider war das Wetter ziemlich übel, daher haben wir nur den Surfern ein wenig bei ihrer "Arbeit" zugeschaut. Am Städtchen selbst gibts eigentlich nichts besonderes. Wenn wir am nächsten morgen aufwachen, werden wir in Sydney sein. PS: Für Fraser Island hat es uns leider nicht mehr gerreicht. War jemand von euch schon mal da? Was habt ihr erlebt?

Bis Brisbane haben wir bisher 11.500km zurückgelegt. Wenn wir in Sydney ankommen, werden wir auf australischem Boden ca. 12.500km zurückgelegt haben.
Until Brisbane we have travelled 11.500km. When we reach Sydney, we will have tavelled 12.500km within Australia.

Flight Cairns - Brisbane

Flight Cairns - Brisbane


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A brief update in English: After a short flight we arrived in Brisbane. We went to see the Romastreet Parkland, the nicest botanic garden that we have seen on our journey. Then we did the compulsory city sightseeing: King George Square, the City Hall, the Treasury Building at the Brisbane Square. To see the skyline and reach the Story Bridge, which we also crossed, we then took the City Ferry. Dominik arrived first on the other side. We all wonder why ;)
On the second day our plans were disrupted by heavy rain showers, which were so bad that the water dwelled out from the sewers. Dispite the weather we still got to see most of our planned sites: St. Johns Cathedral, the Old Customs House, the General Post Office, the ANZAC Square, the Parliament House and the Govermenthouse in midst the Queensland University of Technology. After having a pizza for dinner we were again suprised with a bad rain shower. The streets were flooded and even our underwear was soaked and the shoes were full of water. And worst of all, a jeep drove by and spurted like 2 bathtubs of water on us, so even the backpack was now under water.
On the third day we went to the Lone Pine Koala Sanctuary. The park has over 130 Koalas and other typical Australian animals like wombats, tasmanian devils, kangaroos, wallabies, wallaroos, emus and cassowaries. The kangaroos and wallabies were in a big habitat where you could feed and pet them. On our way back we took the bus and the City Cat (a catamaran for public transport on the Brisbane River). Then we went home packing. Dominik attached his pump again.
The other morning we took the Greyhound Austrlia to Sydney and made a stop at Byron Bay, which wasn’t that great because it was raining again.

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Cairns and the Great Barrier Reef

Februar 17th, 2010

In Cairns haben wir, zu unserer Überraschung, ein super Zimmer mit einer gut ausgestatteten Küche im „ Q-Resort Cascade Gardens“. Wir mussten erst mal Duschen und den verpassten Schlaf nachholen, da wir ja die ganze Nacht am Flughafen verbracht haben. Am Abend haben wir beim Spaziergang durch die Stadt Cairns Lagoon gesehen, ein grosser, öffentlicher, gratis Pool mit Blick auf das Meer, wo wir in der Nähe Chinesisch-Vietnamesisch gegessen haben. Der zweite Tag in Cairns war etwas gemütlicher: wir haben endlich mal wieder ausgeschlafen und den Hotel Pool(+Spa) ausprobiert. In der Stadt haben wir im „The Reef Casino-Komplex“ den Wildlife Dome besucht. Unter einer grossen Glaskuppel auf dem Gebäude sind eine vielzahl Tiere und Pflanzen des Australischen Regenwaldes beherbergt. Am Ende konnten wir eine kleine, herzige Koala-Dame halten, die Dominik ganz un-damenhaft, ein Häufchen auf die Hand gesetzt hat ^_^
Zum Z’Nacht haben wir mal wieder gekocht. Was ohne Salz und Gewürze nicht gerade der BURNER war. Zur Krönung des Tages haben wir trotz Shirt und Sonnenschutzfaktor 50 unseren ersten Sonnenbrand geholt.
Nach einem herzhaften Frühstück haben wir unsere administrativen Aufgaben erledigt z.B. Greyhound-Bus gebucht etc. und haben einen Ausflug zum botanischen Garten unternommen. Es gab dort Mangroven, Riesenbambus, Sumpfgebiet, einen großen Regenwald-Walk (der ist dort heimisch) und viele Pflanzen aus den Subtropen zu sehen. Den Park können wir sehr gut weiter empfehlen, vor allem, da er in ein paar Jahren noch weiter ausgebaut sein wird. Zudem gab es noch den Gondwana-Heritage-Walk, wo erklärt wird, wie sich die in Australien einzigartige Pflanzenwelt entwickelt konnte. Nach einem Strandspaziergang gab es zuhause Honey-Mustard-Chicken mit Erbsli und Kartoffelpü.

THE GREAT BARRIER REEF
Zu jedem Cairns Besuch gehört ein Tag am Great Barrier Riff. Wir haben uns dazu eine teure Unterwasser Digitalkamera gemietet, die ihr Geld leider nicht Wert war. Die wasserdichte Schale hat immer wieder über der Kameralinse beschlagen :( Die Firma Focus fühlte sich leider nicht im Stande uns zu entschädigen, weshalb wir diese Firma NIEMALS weiterempfehlen können. Aber jetzt zurück zum Riff:
Mit dem Katamaran von Tusa 5 gings erst zum Flinn Reef (Tenniscourt) danach zum Thetford Reef (Horseshoe). Nach einer kurzen Einweisung und ausgerüstet mit Taucherbrille, Schnochel, Flossen und einem Wet- bzw. Lycrasuite (wegen den Quallen und der Sonne) konnten wir selbständig über den Korallen schnocheln. Das glasklare Wasser und die vielen Fische waren atemberaubend. Wir haben es richtig genossen. Dominik hatte sogar eine Schwimmnudel dabei und war heute mal ohne Pumpe unterwegs (mit Lantus Insulin). Und da schliesslich Valentinstag war, gingen wir richtig gut essen: Käguru und Krokodil Spiesse und Barramundi (Australischer Fisch) als Hauptgang.

Bis jetzt haben wir ca. 10’100km in Australien zurückgelegt, inklusive 1’700km Darwin nach Cairns.
Up to now we travelled 10.100km on the Australian Continent, including our latest leg (1.700km) from Darwin to Cairns.

DWN-CNS

Flight Darwin to Cairns

A long update in English: In Cairns we had a suprisingly nice room in the „ Q-Resort Cascade Gardens“. First we had to take a big nap since we were up all night at the airport in Darwin. In the evening we had a strall in the center of the city. There is the Cairns Lagoon, which is a big free public pool at the edge of the sea. The second day in Cairns was very relaxed: We were sleeping in, then tried the hotel’s pool(+spa). Then we went to visit „The Reef Casino-Complex“ with its Wildlife Dome. There are lots of plants and animals of the Australian rainforest. In the end of the visit we could hold a cute little Koala missy, which was so relaxed that she pooed on Dominik’s hand. In the evening we made dinner once again, which wasn’t a big BLAST without any salt or other herbs available. Despite of wearing a shirt and applying sunblocker (50+) the day ended for both of us with a sunburn.
The next day we did some administrative work like booking the Greyhound bus journey. Later we went to the botanic gardens of Cairns. There are mangrove forests, giant bamboo, swamps, and a big rainforest walk. It is a very nice park which was definetely worth the visit. There was also the Gondwana-Heritage-Walk, where they explain how Australia’s unique plants could evolve. Later we cooked dinner: honey-mustard-chicken with peas and mashed potatoes.

THE GREAT BARRIER REEF
The Reef is a must see when you visit Cairns. We rent a very expensive under water camera which wasn’t worth the money. The waterproof case always fogged so we couldn’t get clear pictures :( The company Focus didn’t make an effort to refund us. That is why we cannot suggest that company to anybody at all.
But now let’s get to the reef:
With a catamaran of the company Tusa 5 we went to the Flinn Reef (Tenniscourt site) then we went to the Thetford Reef (Horseshoe site). After a briefing we were equipped with a diving mask, a snorkel, fins and a jelly fish sting-proof lycra-wetsuite (which also gave us some sun protection). Then we could encounter the reef with its corals on our own. The clear water and those many fish were amazing. Dominik was equipped with a swim noodle and spent the day with Lantus Insulin instead of his pump. Since it was Valentine’s Day we went out for dinner: Kangaroo and krokodile sticks as a starter and Barramundi (Australian fish) as a main course.

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English Update

Februar 12th, 2010

To all our English Visitors and especially for our biggest fan Destiny we finally translated the last three entries:

Leider ist das Datenvolumen begrenzt, weitere Videos müssen deshalb warten. Unfortunately the date volume is limited so we can not upload any videos at the moment.

Thank you for all the comments – it’s a great way to stay in touch with you guys!
Danke für eure Kommentare! Viele Grüsse aus Cairns!

Dom and Stef

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Alice Springs, The Ghan, Darwin

Februar 12th, 2010

Nach einem Spaziergang durch Alice Springs und dem Besuch im Museum of Central Australia haben wir unser Gepäck in der Train Station eingecheckt und nach längerem Warten durften wir einsteigen. Der Gahn ist schon vor Jahren in die Jahre gekommen… die Sitze sind sehr unbequem und mit alten Trays ausgestatten. Jedes Flugzeug ist bequemer. Die Sicherheitschecks haben sie sich wohl auch vom flying business abgeschaut. Kurz vor der Abfahrt wurden die „doors secured“. Wir sind jedenfalls öfters mit Schmerzen aufgewacht. Die Reise dauert von Alice Springs nach Darwin fast 24 Stunden, davon sind 3 Stunden Aufenthalt in Katherine. Die Landschaft war sehr schön und man sah, wie die Flora tropischer wurde.

In Katherine haben wir uns das Städtchen angeschaut und konnten endlich wieder eine anständige Toilette benutzen. Ansonsten war Katherine nicht gerade spektakulär. Kurz vor Darwin wurden wir darauf hingewiesen, dass wir bis zum vollständigen Stopp des Zuges hinsitzen sollten und erst aufstehen und aussteigen sollten, nachdem die Zugbegleiter die Türen gesichert und uns per Durchsage gemeldet haben, dass es JETZT sicher ist auszusteigen. Das einzige was mir gefehlt hat, um mich wirklich sicher zu fühlen an Bord, war ein Sicherheitsgurt bei 85 km/h. Und Stefan fand, dass der Röntgen-Scan des Gepäcks gefehlt hat. Wir hoffen, dass die da bald Nacktscanner einführen werden. Ein bisschen mehr Sicherheit sollten man uns Europäern schon bieten, damit wir uns in nem Bummelzug voller Rentner wohl fühlen. Endlich in Darwin angekommen, sind wir schnell mit dem Shuttle Bus in der Stadt gewesen (die Bahnhöfe sind meistens ausserhalb) und haben im Value Inn erstmal geduscht. Da es schon recht spät war, haben wir schnell was gegessen und noch einen Spaziergang über Darwins Esplanade gemacht.

Kaum sind wir morgens aus dem Hotel ausgecheckt ist uns gleich mal schon um 9 Uhr morgens die feuchte tropische Hitze (32°) wie eine Wand entgegengeschlagen und man war sofort wieder klatsch nass. Erst mal Kaffee gesäuselt und mit Wasser versorgt sind wir dann planlos in der Gegend herumgeschländert und haben dann noch 2 Aboriginal Bilder, die wir in Cooper Pedy gekauft haben nach Kanada verschiffen lassen, da wir keine Lust mehr hatten, die immer mit herum zu tragen. Dann gingen wir in Richtung Wasser und haben alte Erdöltunnel aus dem WWII angeschaut und sind dann über den Wharf1, das neue Hafenviertel, geschlendert. Dann müsste sich Dominik den halben Tag Stefans Keiferei anhören, wieso die an der Promenade eine Sackgasse eingebaut haben, wo auf dem Plan keine war und wir alles wieder zurück laufen mussten. Den restlichen Tag sind wir dann mehr oder weniger im Bicentennial Park herumgehangen und in diversen Pubs und haben im Park grüne Ameisen gesehen, die aus Blättern Nester bauen (sah echt cool aus, leider sehr angrifflustig die Dinger). Um 22 Uhr haben wir dann den Shuttle zum Flughafen genommen. Um 03:30 hiess es dann einchecken und um 05:05 hob dann endlich unser Jetstar Flug (A321) nach Cairns ab.

A brief update in English: After a strall through Alice Springs we visited the Museum of Central Australia then checked in our luggage and waited for the train to depart. The Ghan has quite aged … the seats were very unconfortable and equipped with old trays, most airplanes offer more comfort. They were executing saftety checks that we only know from airplanes. Before the departure the doors were „secured“. Our backs and everything else hurt. The journey from Alice Springs to Darwin took us almost 24h, of which we had to wait 3h in Katherine.

In Katherine we enjoyed a clean toilet and breakfast, apart from that the town is nothing special. Before arriving in Darwin we were advised to remain seated until the train had come to a full stop and we were reminded to not stand up until the crew tells us it would be safe to. After the doors had been secured and the crew had told us that it is NOW safe to step off and leave the train we left that circus. The only thing that was missing to feel safe were seatbelts (at 85kph) and an X-ray scan before boarding the train. For the future we would advice full naked body scanners and hybernation during the trip. They should offer us Europeans a little bit more to feel safe on such a tiring train with lots of retired people. After our arrival in Darwin we had a quick shower, a quick supper and then went for a late walk into town.

After checking out the next morning we felt a wall of tropic humid heat when we left the hotel. We were instantly wet again. After a small breakfast we walked through town towards the harbour and visited the WWII oil tunnels of Darwin. Then we had a strall at the Wharf1 a completely newly built area at the harbour with a little lagoon. The rest of the day we spent in Bicentenial Park and some pubs. At 10 p.m. we took the shuttle to the Airport. At 3:30 a.m. we checked in and finally departed at 5:05 a.m. to Cairns.

Das waren jetzt nochmals ca. 1’500km womit wir mittlerweile 8’400km zurückgelegt haben!
Up to know we have travelled 8.400 km including the 1.500 km train ride!

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